Donnerstag, 20. März 2014

Schweinemedaillons -schnell und lecker!



Wenn man Besuch erwartet, ist immer viel zu tun. Deswegen stehen bei mir die Gerichte, die schnell, unkompliziert und vor allem gut im Voraus zubereitet werden, hoch  im Kurs! Das ist einer davon. Und es ist auch noch sehr lecker... 

Zutaten (für 2 Schweinefilet ja ca. 600 g)

2 Schweinefilet
2 Pck. a 100 g Bacon
400 ml Weißwein
200 g Schmelzkäse
1-2 Becher  Creme Fraiche
3 EL Gemüsebrühe (Pulver)
Salz, Pfeffer, Tabasco
evtl. 1 TL Soßenbinder
Etwas Öl oder Schmalz zum Braten.

Zubereitung:

1. Schweinefilet in ca. 4-5 cm dicke Stücke schneiden:
2. Jedes Stück mit eine Scheibe Bacon umwickeln. Ich verwende dünn geschnittenen Bacon, der überall in 100 g-Päckchen zu kaufen gibt:

3. Etwas Öl in die Pfanne geben und die Medaillons von allen Seiten kräftig anbraten- damit sich die Poren schließen und sie saftig bleiben.

4. In die Pfanne, wo wir die Medaillons gebraten haben, Wein rein gießen und die Gemüssebrühepulver unterrühren. bei der niedriger Hitze zum Kochen bringen. 
nacheinander Creme Fraiche und die Schmelzkäse unterrühren und 5-10 Min. köcheln lassen.  Mit Salz Pfeffer und Tabasco abschmecken. Da die Medaillons nicht gesalzen wurde, etwas kräftiger salzen. Wenn die Soße noch zu dünn sein sollt, kann man noch etwas Soßenbinder dazu geben, ist aber meistens nicht nötig.
5. Medaillons zusammen mit dem ausgetretenen Fleischsaft in die Soße  geben.

Die Schritte 1 bis 5 kann man schon am Vorabend machen und dann vor dem Servieren bleibt uns nur der Schritt 6:

5. Die auf den Herd stellen,  zum Kochen bringen,  und 5 Minuten bei sehr geringer Hitze ziehen lassen. 
Nicht zu lange kochen lassen, sonst werden die Medaillons nicht so saftig.

Und jetzt kann man schon servieren! 




Kommentare:

  1. Was für Poren sollen sich schließen??? Fleisch hat Fasern, keine Poren!!!

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  2. Hallo Anonym! Leider haben Sie keinen Namen hinterlassen, so dass ich Sie nur so begrüßen kann.
    Ihre Bemerkung fand ich sehr interessant und habe sofort recherchiert. Diesen Ausdruck - scharf anbraten, damit sich die Poren schließen, ließt und hört man überall. Ich habe ehrlich gesagt nie nachgedacht, ob das Fleisch Poren hat oder nicht, weiß aber, dass so besser schmeckt. Und ja, Sie haben Recht!
    Die Seite http://www.koch-welten.de/ sagt folgendes:
    " Eine Legende, die in vielen Kochbüchern oder Rezepten immer wieder behauptet wird und sogar noch von vielen Köchen (vor allem in TV-Kochshows) verbreitet wird. Tatsache ist, dass Fleisch keine Poren hat die sich schließen können, also keine Löcher, wo der Fleischsaft ausdringen kann. Und es bildet sich auch keine Schutzhülle um das angebratene Fleisch, die Wasserdicht sein könnte. Folglich tritt genauso viel oder wenig Fleischsaft aus, wenn es nicht sehr heiß angebraten wird. Der Irrtum, dass durch Koagulation eine fleischsaftundurchlässige Kruste entsteht geht wahrschein auf den deutschen Chemiker Justus von Liebig (1803-1873) zurück. Dieser entdeckte, dass Proteine bei Hitzeeinwirkung gerinnen und folgerte daraus, dass die geronnene Kruste den Fleischsaft einschließen würde.
    Das Fleisch scharf angebraten hat den Vorteil, dass dadurch Röststoffe bei der sogenannten Maillard-Reaktion am Fleisch entstehen. Diese Röststoffe haben die Eigenschaft sehr gut zu schmecken, sodass das Fleischwesentlich geschmackvoller ist. Wird das Fleisch bei niedriger Temperatur angebraten, köchelt das Fleisch im eigenen Saft und es entstehen keine Röststoffe, sondern das Fleisch bekommt eine grieselige Oberfläche. Außerdem erhöht sich durch die leicht bräunliche Verfärbung des Fleisches der optische Reiz und die Oberfläche des Fleisches bekommt eine leicht festere Oberfläche, die sich für viele als eine erhöhte Attraktivität beim Essen erweist.“
    Also bedanke ich mich hiermit für den interessanten Hinweis. Fleisch werde ich aber auch in Zukunft scharf anbraten, weil es einfach besser schmeckt :-)
    Liebe Grüße

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